Der 4. & 5. Mai in Bildern

 

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Stimmen

jonathan: »Liebes Team, Ich fand eure Aktion wirklich sehr toll und berührend, andereseits war es auch erschreckend zu sehen, dass soviele Rosen an unserem Eingangstor angebracht waren. Alle Achtung, wirklich!«

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barbara: »Sehr geehrte Damen und Herren!, Mit hat diese Veranstaltung am Freitag,den 5.5.2006 sehr sehr gut gefallen!!! Ich war mit meiner Lehrerin und meiner Klasse dort! Ich selbst habe 12 Rosen vor den Türen der Großen Stadtgutgasse (2.Bezirk) gelegt!!!! Die Geschichten der Zeitzeugen haben mich sehr berührt,und es hat mich sehr gefreut, dass so viele Menschen gekommen sind,um uns ihre Geschichte zu erzählen! Ich hoffe das sie noch mehr solche Veranstaltungen machen,denn es soll allen Menschen bewusst werden, wie grausam die Nationalisten zu unschuldigen Juden,Homosexullen... waren! Ihre Barbara!«

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vivian mary: »Das Gedenken an die Familie Schreier, die in meinem Haus in der Talgasse gewohnt haben, berührt mich sehr. Was für ein wundervolles, wichtiges Projekt.«

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luise: »Zuerst gratuliere ich Ihnen zu diesem Projekt. Meine Familie und ich möchten Frau Cäcilia Kohn eine Blume der Erinnerung schenken, da sie in unserer Wohnung gelebt hat. Ich würde gerne etwas mehr über Sie erfahren. Danke LD«

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house master: »hi ich bin hausbesorger im ersten bezirk, an einer adresse die am freitag im "blumenmeer unterging", nur mussten diese auf geheiß der hausbesitzerin noch am selben tag entfernt werden mit den worten " bei uns hots kane juden gegeben" - schade ob dieser dummen ignoranz und geschichtsfälschung, aber eben wieder typisch für leute die zu einem vermögen gekommen sind, nur eben sicherlich nicht durch harte arbeit... lg ps.: ich möchte lieber anonym bleiben, da ich den job hier leider brauche«

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lanny: »Ich bin der Enkel des ermordeten Leo Klein, geboren 1889 in Jakobeny. Gibt es eine Möglichkeit Details über sein Schicksal in Erfahrung zu bringen bzw. mit seiner Betreuerin Christine Kaufmann aus Biedermannsdorf in Verbindung zu treten ? mfg. Lanny Lewis Ybbsstraße ** 1020 Wien ***@aon.at«

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ursula: »Sehr geehrte MitarbeiterInnen! Ich war sehr sehr berührt als ich gestern eine weiße Rose vor meinem Haustor fand und noch mehr als ich gesehen habe, dass die Frau mit Namen Berta Reiss in meiner Nachbarwohnung lebte. Ich wohne seit meiner Geburt 1966 in der Staudgasse ** und seit ca. 20 jahren auf Tür Nr. 5. Da das Haus einer Cousine meines Vaters gehört, deren Mutter wahrscheinlich im jahr 1942 hier wohnte, und ich auch noch die Tochter der Mieter kenne die auf Nummer 6 gelebt haben (und möglicherweise Nachmieter waren, ich glaube aber fast nicht unmittelbar 1942), möchte ich versuchen näheres über Berta Reiss in Erfahrung bringen zu können. ja, mein Vater war zu diesr zeit 3 jahre alt und seine Tante, die schwester seiner mutter lebte hier im haus staudgasse 61.er erzählte mir öfters von bombenangriffen die er hier im keller erlebt hat. Meine Frage ist, ob ich auch als Nicht -Schülerin mich Ihrem Projekt anschließen kann und über Berta Reiss recherchieren kann. Mit herzlichen Grüßen Ursula Tel.: 0699 ***«

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traude: »ich würde gern mit dem schüler in verbindung treten, der über rosa rattner (korrekt: rathner), geb. 23.2.1891, recherchiert hat. ihrem mann dipl.ing. emil, geb. 22.10.1878, hat "traude" nachgeforscht, das bin vermutlich ich??? ich bin aber kein kind (72 jahre). ich habe auch fotos von herrn rathner. mit freundlichen grüßen traude«

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martin: »Hallo Leute! Großartig und Wunderbart was Ihr da gemacht habt! Ich würde auch gerne einen Beitrag abgeben, weil ich bin ab Juni in Lublin wohnhaft, war immerwieder dort aus private und berufl. gründen Daher würde ich gern einen Dokumentarreport über das dortige Lagerleben an die interessierten Schüler/nnen und Lehrern weitergeben, wäre dies möglich? Habe sogar Fotos dabei Bitte um KLontaktaufnahme Martin 0676 ***«

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regine: »geliebte veranstalter danke fuer diese grossartige arbeit meine tochter catherina sophie schneider und andere schulfreunde wollen gerne an dieser aktion mitmachen wir waren sowohl am 04.05.2006 und ebenso 05.05.2006 dabei und haben das in unserer macht stehende getan. jetzt stehen wir vor der frage was tun wenn es in ihrem gymnasium keine unterstuezung gibt? koennte ich auch als kontakperson (falls es nicht klappt) der kinder betreuung uebernehmen? hochachtungsvoll regine«

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doris elisabeth: »Grüß Gott ! Ich lebe seit 1946 im Haus Judengasse **, 5010 Salzburg und war überrascht, eine weiße Rose (an unserer Haustüre angebunden,) gefunden zu haben und bin sehr wohl daran interresiert, w e r in unserem Haus ein Opfer des NS-Regimes war, denn per PC konnte ich keine diesbezüglichen Daten finden! Ihre Aktion finde ich persönlich sehr gut, denn unsere Generation wurde doch NIE mit der Realität von damals echt konfrontiert ! Aber ich habe auch nicht das Recht, Schuldzuweisungen zu machen, denn wir haben die Umstände, die damals geherrscht haben, nie kennengelernt. Krieg war und ist immer grausam und hat sich leider bis zum heutigen Tage nicht geändert Vielleicht höre ich von Ihnen und würde mich über einen Dialog, welcher Art auch immer, freuen. Mit freundlichen Grüßen Doris E.«

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jakob f.: »Sehr geehrte Damen und Herren! Ich kam gestern nach Hause und fand an der Tür 4 weiße Rosen mit Etiketten vor. Nach dem Lesen wurde mir klar, daß die für 4 Menschen standen, die aus meinem Haus vertrieben worden waren. Ich blickte mich um und bemerkte, daß an den Nachbarsportalen ebenso Blumen befestigt waren! Mit einem Schlag wurde mir bewußt, wieviele man umgebracht hatte! Ich möchte Ihnen für diese wunderbare Aktion danken, die endlich mal eine gelungene Vergangenheits- bewältigung darstellt! Aber nicht nur das: Indem Sie den Ermordeten Ihre Namen und Wohnorte aber auch Ihre eigene Geschichte zurückgeben, machen Sie sie wieder zu Menschen in unserer Erinnerung. Die Aktion hat mich sehr berührt - und ist Licht in der Dunkelheit unserer jüngeren Vergangenheit.«

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gudrun: »sehr geehrte damen und herren, ich freue mich, dass chaje und karl fochtmann nun von anna kubesch betreut werden. ich bin eine geborene fochtmann, meine vorfahren haben sich wohl rechtzeitig taufen lassen oder waren durch verschont. meine frage an anna kubesch ist: in welchem staat liegt ? mein großvater hieß gerhard und ist in berlin geboren. zum namen vermute ich, dass er von dem jiddischen wort für leinen herrührt und dass die fochtmanns, bzw. fechtmanns, bzw. pachtmanns ursprünglich leinen-händler waren. im jiddischen sind und identische buchstaben. ich würde mich freuen, wenn sie meine emailadresse an anna kubesch weiterleiten könnten und wenn anna kubesch mit mir kontakt aufnehmen würde. vielen dank im voraus. grüße aus münchen gudrun , geb. fochtmann«

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michael: »als ich am freitag nachmittag von der uni heimkam, sah ich vor unserer haustüre (zirkusgasse 41,1020) bereits einen ganzen strauss blumen. ich wusste aus dem fernsehen bescheid. dann vor unserer eigenen wohnungstüre auch noch eine rose. auf dieser homepage konnte ich nachlesen, dass in unserer wohnung 5 menschen gelebt haben die alle im juni 1942 nach sobibor und theresienstadt deportiert wurden. wenn ich nun durch die wohnung geh stell ich mir vor was sich damals hier in "unseren eigenen vier wenden" abgespielt haben muss und das macht mich tief betroffen und sehr traurig.«

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maria: »Sehr geehrte Damen, Sehr geehrte Herren, Lieber Wolfgang P., ich wohne im Haus Mariahilfer Straße 49, in dem Haus in dem auch Margarethe Hilfreich gewohnt hat. Darf ich Sie bitten mir Näheres über diese Dame zu berichten? Ich danke für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Maria«

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heimo: »Ich möchte Ihnen allen zu diesem Projekt gratulieren - besser und nachhaltiger für die Jugend kann man dieses Kapitel der Zeitgeschichte nicht aufarbeiten - wirklich sehr berhührend und eindrucksvoll lg Heimo«

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susanne: »Vielen Dank für diese wundervolle Aktion. Als ich heute mein Büro im 2. Wiener Gemeindebezirk verlassen habe, bin ich an mehreren Häusern vorbei gegangen, wo Rosen an der Schwelle gelegen sind. Noch nie in meinem Leben ist mir Geschichte, die Geschichte der Menschen so nahe gegangen wie die Rosen für die Opfer des NS-Regimes. Vielen vielen Dank, dass Sie und die vielen Schülerinnen und Schüler so wundervoll erinnern. Herzlichst Susanne«

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reinhard:» Liebes Team! Vorerst meinen Respekt und Hochachtung für die wunderbare Idee und Umsetzung der Aktion A Letter to the Stars! Durch die vielen Berichte in den Medien wurde ich auf Eure Arbeit und auch auf Eure Internetseite aufmerksam! Beim entdecken der Seite sah ich auch,daß man Opfer nach Namen,Adressen,etc. suchen und finden kann!So war ich sehr betroffen,als ich meine genaue Adresse(Radingerstrasse *** 1020 Wien) eingab und sehen mußte das auch in meiner Wohnung ein gewisser Max Sternhell lebte(geboren am 16.06.1890 in Wiznitz) und von hier aus deportiert wurde!Er verstarb am 13.08.1942 in Drancy(Ein Durchgangslager nördöstlich von Paris) Max Sternhell war vorher auch an der Adresse Ybbsstrasse 35/26a Wien,2gemeldet! Wahrscheinlich lebte er hier mit seiner Frau Hinde Hilde Sternhell(geb.22.01 1894 in Taturov ebenfalls nach Drancy deportation und von dort nach Auschwitz.Verstorben am 31.07.1944) die ich bei Euch unter dem Familiennamen Sternhell ebenfalls gefunden habe und die auch an der Adresse Ybbsstrasse 35/26a Wien,2 gemeldet war! Max Sternhell ist bei Euch mit einer Rose gekennzeichnet!Was soviel bedeutet(wie ich denke),daß schon ein Schüler(in)über sein Leben recherchiert? Mich würde es sehr interessieren,ob über das Leben von Hinde und Max Sternhell schon mehr bekannt ist! Darum würde es mich sehr freuen,wenn sie mir mehr Informationen zukommen lassen könnten!! Vielleicht könnte sich die recherchierende Person einfach bei mir melden!Meine E-Mail Adresse: *****@****.at oder Reinhard ***** Radingerstrasse **** 1020Wien P.S:Noch liebe Grüße! Ich warte gespannt auf eine Antwort!«

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ari: »An das Forschungsteam! Meine Frage wäre wie alt man sein muss, um beim Projekt mitzumachen. Ich bin 9 ½ und gehe in die 4. Volkschulklasse, bin selbst jüdischen Glaubens und habe heute durch dieses Projekt herausgefunden, dass aus meiner jetzigen Wohnung ein jüdisches Kind deportiert wurde. Lg Ari«

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irene und daniel: »Heute haben wir beim Heimkommen von der Arbeit zwei Rosen vor unserer Wonhnungstür gefunden. Die Information, dass Frau Rosa Figdor bis 1942 an unserer Adresse gewohnt hat und nach ihrer Deportierung in Theresienstadt verstorben ist, hat uns tief berührt. Wir möchten allen Beteiligten zum Projekt A letter to the stars gratulieren. Dieses wichtige Projekt wird sicherlich nicht nur unsere Herzen, sondern auch die vieler anderer Menschen berühren. Wir danken Ihnen. Irene & Daniel«

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lorenz: »bin heute auf meinem weg durch das gretzl (1070 wien) auf die weißen rosen gestoßen. anfänglich war ich verwundert, habe dann aber im radio entsprechende information gehört; ist eine wunderbare geschichte (vor allem in verbindung mit dieser seite). danke lorenz«

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gabi: »Ich hätte gerne nähere informationen über lea manuel«

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karin: »Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, für diese wunderbar berührende Aktion. Selten hat mich etwas in diesem Zusammenhang so bewegt, wie die Menge an weißen Rosen hier in meiner Wohnumgebung (Alsergrund). Repräsentativ für eine erschreckend große Anzahl an deportierten und ermordeten Menschen waren die Blumen in ihrer Zartheit für mich gleichzeitig ein Symbol für Trauer, Erinnerung, Verbundenheit im Geiste und Hoffnung. Noch einmal ganz besonderen Dank an alle Beteiligten. Karin«

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regina: »Ich fand heute vor der Haustür wo ich wohne (4.Ziegelofengasse 6)2 weiße Rosen für Johanna Koppel, geb 1.9.1883 und Leo Koppel, geb 11.2.1885, beide deportiert am 12.11.1941 nach Kowno. Das hat mich sehr berührt und ich habe nun eine Frage dazu: Bei der Recherche auf ihrer Homepage habe ich gefunden, dass die letzte Adresse der beiden mit Blumenaugasse, Wien 2 angegeben ist. Inwieweit war die Ziegelofengasse betroffen, was hat sich hier abgespielt War das ein Sammellager vor der Deportation? Vielen Dank für Ihre Antwort und vielen Dank für dei Aktion und die viele Arbeit, die Sie alle hineinstecken. Herzliche Grüße, Regina«

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rosi: »Hallo!! Ich möchte euch danken für dieses tolle projekt !! ich habe mit meiner mama teilgenommen und mehrere opfer aus unserer umgebung betreut. auch in unserer gasse waren es 2 die wir betreut haben, einer sogar in unserem haus. ich war sehr begeistert von der menschenmenge heut mittag am stephansplatz und auch jetzt am abend am heimweg, als ich an vielen türen die rosen gesehn habe, doch diese 2 rosen in meiner gasse (eigentlich 3, weil bei dem anderen haus ein kleines mädchen eine eigene rose hingestellt hat) waren nichtmal eine halbe stunde dort. kinder aus der hauptschule um die ecke haben sie runtergerissen und kaputt gemacht. schlimm, dass es menschen gibt die soetwas zerstören können. wir bleiben hartnäckig und hängen eine gezeichnete rose und einen text an das haustor! ich möchte nocheinmal ein großes lob an euch anbringen, ich glaube nicht dass ohne so einem projekt die jugendlichen von heute richtig mitbekommen wie es wirklich war, denn in büchern stehen zahlen, aber wenn man nachforscht werden es menschen mit geschichte und einem zerstörten leben. DANKE, eine wundervolle idee!! lg, rosi«

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niki: »Liebes Veranstaltungsteam von A letter to the stars! Als erstes würde ich mich gerne dafür bedanken, das sie dieses Projekt organisieren. Da sich die Polotik ja anscheinend nicht viel daraus macht solche sachen zu organisieren, müssen das wohl andere tun, und ich finde es toll, das sie das machen! Und zweitens würde ich sie gerne um etwas bitten: Als ich heute am Abend die ZIB eins gesen hab, und in dieser werder ein einziges Wort über A letter to the stars, noch darüber das heute nationaler Tag gegen Faschishmus ist, gesagt wurde, war ich ziemlich empört. Ich würde Sie bitten die Klassen, die am Projekt teilgenommen haben, dazu aufzufordern ein Protestmail an den ORF zu senden! Das wäre mir sehr wichtig, denn vielleicht hat die Zensur der Medien ja doch noch irgendwann ein Ende. Mit freundlichen Grüßen Niki (bitte um Antwort)«

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martin: »Sehr geehrtes Team! Ich hätte Infomationen über den Ermordeten Oskar Hojtasch. Ich wollte fragen wo/zu wem man diese Infomationen senden kann. lg. MJ«

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michaela, julia und walter: »Dworje wurde am 20.06.1892 in Brody geboren. Die letzte bekannte Wohnadresse war bis jetzt nicht zu recherchieren. Andere Adressen sind Wien 18, Witthauerg. 13/4 Dworje Zimels wurde am 09.09.1942von Drancy nach Auschwitz deportiert. Der Todesort von Dworje ist bis jetzt noch nicht festgestellt worden. Verstorben am ??.??.19?? Isaak wurde am 09.01.1895 in Brody geboren. Die letzte bekannte Wohnadresse war bis jetzt nicht zu recherchieren. Andere Adressen sind Wien 18, Witthauerg. 13/4 Isaak Zimels wurde am 09.09.1942von Drancy nach Auschwitz deportiert. Der Todesort von Isaak ist bis jetzt noch nicht festgestellt worden. Verstorben am ??.??.19?? Vor ein paar Minuten habe ich die Rosen an unserer Haustür entdeckt......... Ich bin sehr betroffen, denn Dworje und Isaak Zimels haben einige Zeit in dieser Wohnung gelebt, in der jetzt ich mit meiner Familie seit über 20 Jahren wohne. Plötzlich fühlen wir uns mit dem Schicksal der Holocaust-Opfer verknüpft, weil wir die Namen kennen. Wir haben hier im Haus noch zwei alte Damen, die vielleicht Dworje und Isaak persönlich gekannt haben – ich werde sie in den nächsten Tagen besuchen und fragen – und einen „Brief in den Himmel“ für Dworje und Isaak schicken. (Rosen-Foto) In Liebe zu Dworje und Isaak Zimels und allen Opfern politischer Gewaltherrschaften. Michaela , Julia und Walter 1180 Wien, Witthauergasse ** PS: Wohin können wir das Foto(jpg-Format) schicken? Einfügen war hier nicht möglich.«

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nici: »Hallo =) Ich möchte zuerst einmal sagen, dass ich dieses Projekt ganz großartig finde und ich würde mich unheimlich freuen, wenn das Projekt noch ein 3.Mal startet. Leider habe ich es heuer - 2006 - versäumt, da ich in den Medien überhaupt nichts davon erfahren habe und nur durch Zufall am Tag des Projekts - am 5. Mai - erfahren habe, dass es stattfindet - da wars leider zu spät... Aber da A Letter To The Stars sehr viel Andrang hat, sowohl 2003 als auch heuer, hoffe ich, dass es noch einmal klappen wird :-D Eine Problem, das mich sehr gestört hat, ist, dass man als Einzelperson oder mit Freunden - außerhalb der Schule und ohne Lehrer, nur in privatem, freiwilligem Rahmen - nicht mitmachen kann (soweit ich das richtig überblickt habe). In unserer Klasse ist das Thema von den Lehrern aus gar nciht zur Sprachen gekommen, ob wir mitmachen. WIr müssen leider auf die Unterstützung der Lehrer verzichten, weil diese ihre Stunden für den Lehrstoff brauchen und ganz einfach keine Zeit ist für ein Projekt dieser Art - wo auch in Unterrichtsstunden drauf vorbereitet werden muss (Briefe schrieben eben). Somit kann ich nciht an diesem schönen Projekt teilnehmen (bekomme keine Informationen ohne Lehrer zugeschickt), obwohl ich das gerne hätte... Ich würde mir wirklich sehr wünschen, dass es ein A Letter To The Stars 3 gibt, da ich gerne mit Freunden oder eben alleine mitmachen würde. Großes Lob an alle Organisatoren, Sponsoren und Beteiligten, die so etwas ermöglichen :-D Ich würde mich sehr über Antwort freuen =)«

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michaela: »sehr geehrte damen und herren, zuerst möchte ich ihnen einmal ganz herzlich zu diesem projekt gratulieren. ich bin sicher, dass das recherchieren, sich beschäftigen, kennenlernen mit einer einzelnen person, die dadurch ein gesicht erhält, eine wirklich sehr gute und wichtige art ist, sich mit der eigenen vergangenheit auseinanderzusetzen. ich war gestern auf der gedenkveranstaltung am stefansplatz, war betroffen und auch sehr gerührt von den 2 alten damen aus new york/wien. nun zu meiner frage: ich wohne in der castellezgasse 14, 1020 wien und habe heute gesehen, dass auch an unsrer haustüre 2 weiße rosen gesteckt sind. ist es möglich, mehr über die personen, die in diesem haus gewohnt haben (vielleicht in meiner wohnung) zu erfahren? evtl in kontakt zu treten, mit den personen, die die geschichte derer recherchiert haben? auch habe ich mir überlegt, ob ich ihr projekt irgendwie unterstützen kann. ich stelle mir keine finanzielle unterstützung vor, sondern evtl. eine freiwilligenarbeit o.ä....? nun wünsche ich ein schönes wochenende und verbleibe mit freundlichen grüßen«

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claudia: »Hallo! Ich war heute auch mit meiner Klasse am Stephansplatz und wir haben an der Aktion teilgenommen und das alles hat uns auf der einen Seite sehr beeindruckt und auch noch nachdenklicher gemacht. Meine Freundinnen und ich haben gesehen, dass manche anderen Stoffarmbänder (die man auch immer bei Festivals bekommt) mit der Aufschrift Letter to the Stars trugen und deshalb wollten wir uns erkundigen, ob es diese Arbänder irgendwo gibt, da wir die Idee schön finden zeigen zu können, dass wir solche Sachen nur zu gerne unterstützen. Liebe Grüße, Claudia«

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helene: »suche grossmutter ,helene ******,wien II,1939 nach lublin,dort gestorben auch Nathan Rubinstein,wien II,in Dachau ermordet(???)«

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esther: »Guten Tag, am Informationsstand am Stephansplatz wurde mir gesagt, dass ich nach anbringen der weißen Rose an der Tür der besagten Adresse, im Internet meinen und den Namen des Opfers in eine Liste eintragen sollte. mein Problem nun ist, dass ich den Link zum Formular einfach nicht auf der Seite finden konnte!! ich würde nun per mail gerne mitteilen, dass für: Sara Pollitzer, geb. 2.11 1876 ehemals wohnhaft in der Strohmayergasse 6/7, 1060 Wien nun eine weiße Rose an der Wohnungstür angebracht wurde. Für mich selbst war es ein besonderes und vorallem berührendes Erlebnis, da dies selbst mein Elternhaus ist, in dem ich geboren und herangewachsen bin. ich hoffe das es Ihnen möglich ist den Namen von Sara Pollitzer in die Liste der NICHT-VERGESSENEN für mich eintragen können, mit freundlichen Grüßen und im Gedenken an eine Zeit, die nie vergessen werden darf, Esther«

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thomas:
»Ich moechte Sie alle von Herzen zum Projekt gratulieren. Vor allem zum aktuellen, den Blumen der Erinnerung. Ich wohne im zweiten Bezeirk Heinestrasse 13, in einem Haus das von Herrn Kammersaenger Dermota arisiert wurde, wie ich von alten Bewohnern des Hauses erfuhr als ich einzog. Ueberrascht war ich, hier keine Blume zu finden, habe mich aber gleichzeitig gefreut, dass meinen Vormitbewohner dieses grauenhafte Schicksal erspart geblieben ist. Auch hier gab es nach 1945 neue Mieter, von der Zeit davor weiss ich leider wenig. Danke fuer dieses Projekt und Dank auch an die Stadt Wien für den Stadtplan mit den Adressen und den Namen der Ermordeten. Herzlichst Thomas Freiler p.s. Leider fand ich auf meinen Heimweg eine Reihe von Blumen bei denen die Blueten abgerissen waren und musste erleben, dass ein junger Bursche mit kurzem schwarzem Haar und ein wenig Bart auf einem Blumenstrauss herumtrampelte. Zur Rede gestellt schwieg er nur und zuendete sich eine Zigarette an.«

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markus: »ein herzliches dankeschön an alle mitwirkenden! ich bin zutiefst beeindruckt und war niemals zuvor dermaßen ergriffen von der thematik des holocausts! ich habe viele biografien über die kriegsstrategen und bücher über die Kriegsthematik gelesen - aber die tatsache dass in unserem haus 2 familien gelebt haben, geht mir näher als alle 1000ende zeilen zusammen! Großartige Idee, großartige Umsetzung! RESPEKT, mex (30J)«

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rafael: »Und wieder einmal eine großartige Aktion von euch. Mein größte Hochachtung. Ihr habt es verstanden, wie man Zeitgeschichte richtig aufarbeitet. Bei uns in Österreich umso wichtiger... rafael«

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rapahela: »Ich finde das Projekt sehr interessant, und auch die Idee des Gedenkens am Stefansplatz mit den weiße Rosen finde ich sehr gut. Als ich heut in das Haus meines Freundes in der Erdbergstraße 82 kam, lag eine weiße Rose davor. Ich habe auf dieser Seite zu recherchieren begonnen, fand aber keine Hinweise darauf, wieso die Rose vor diesem Haus liegt. Es ist auch meinem Freund nicht bekannt, was der Grund sein könnte. Meine Wissbegierde ist aber geweckt und ich würde gerne wissen, warum die - namenlose - Rose vor diesem Haus lag. MfG Raphaela «

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uschi: »hallo, ich habe eine/n frage/idee/vorschlag: das foto, dass man von der rosen-niederlegung machen sollte - könnte man die website so programmieren, dass man das foto auch der geschichte des opfers hinzufügt ? ich finde es wäre toll und sehr persönlich, wenn diese fotos jeweils dort aufscheinen könnten. bitte lasst mich wissen, ob das technisch machbar ist. bin sehr beeindruckt von dieser aktion und habe mit grosser freude 22 weisse rosen in erinnerung an diese menschen niedergelegt - DANKE ! herzliche grüsse, uschi«

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beate: »Danke für die Erinnerungs-Blume vor unserer Haustüre. Ich finde diese Aktion sehr wichtig. Ich habe nur im Grundbuch gesehen dass bei uns 1939 eine Familie Mahler gestrichen wurde und wir hatten schon vermutet dass hier eine jüdische Familie vertrieben wurde. Ich kann aber mit dem Namen Bruno Granichstätten auf der Schleife nichts anfangen. Könnt Ihr mir helfen mehr über die Geschichte der jüdschen Bewohner dieses Hauses zu erfahren? Ich fände das sehr wichtig für alle die jetzt drin wohnen! Martinstraße 26 in 1180 Wien. Danke!! Beate, 0676-****«

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alina: »Habe gerade 30 tote Rosen vor meiner Haustüre gefunden! Halten sie das wirklich für ein angemessenes Verhalten jenen Opfern der NS-Zeit gegenüber, in deren Gedenken Blumen verteilt werden, diese Blumen vor einer Haustüre im Dreck verenden zu lassen? Ich erkläre mich gerne bereit dazu ihnen für ihre nächste Letter to the stars Aktion eine Vase zu spenden, um das nächste Gedenken würdevoller zu gestalten. Mfg Alina «

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marcus: »Liebe OrganisatorInnen und BlumenverteilerInnen! Ich habe heute vor der Tür des Hauses Gartengasse 19A (in dem ich arbeite) eine weiße Rose mit Namensschild gefunden, nachdem ich gestern schon von der Aktion im Radio gehört hatte. Ich danke allen für die wunderbare, rührende Aktion, wünsche viel Erfolg und Glück bei den noch ausstehenden Veranstaltungen. Ich hoffe, es wird noch derartige Aktionen zur Bewusstseinsbildung geben! Ihr Marcus Girardi«

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josefine: »Guten Abend! Ich bitte Sie höflichst darum, bei Samuel und Malvine Aschkenasy bei dem Projekt Briefe in den Himmel zu dem Namen Sophie noch die Namen Vera und Josefine hinzuzufügen, da wir dem Paar auf Anfrage von ihrem Sohn Leon Askin gemeinsam zu dritt einen Brief geschrieben haben. Ich werde Ihnen auch so bald als möglich den Brief zukommen lassen, da dieser noch nicht dort abgedruckt ist. Mit freundlichen Grüßen! Josefine Klauser«

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katharina: »Habe ganz kurzfristig von dem Projekt erfahren. In meinem Haus gibt es eine Adresse, die noch nicht reserviert ist. Dort würde ich gerne eine Rose hinlegen, ebensowie für meinen im LG1 ermordeten Großvater. Bin aber weder Schülerin noch Lehrerin. Kann ich trotzdem mitmachen? Telefon: ****«

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dinah: »Liebes Letter-to-the-stars Team! Ich habe in Ihrer Datenbank nach meiner Ururgroßmutter gesucht. Sie hieß Louise Heitler, lebte in Wien (in der Lerchenfelder Strasse) und muß eine sehr liebe Omi gewesen sein, da mein Großvater sie (seine Großmutter) sehr gerne gehabt hat. Sie wurde nach Theresienstadt deportiert, wo sie starb. In Ihrer Datenbank habe ich ihren Namen nicht gefunden, dafür aber Louise Heutler. Leider weiß ich ihr genaues Geburtsdatum nicht, nur, dass sie zum Zeitpunkt der Deportation bereits ziemlich alt war (so um die 80?). Das paßt zu dem Geburtsdatum von Louise Heutler. Als letzte Adresse ist die Seegasse 9, das damalige Pensionistenheim der Kultusgemeinde angegeben. Mein Großvater meint sich erinnern zu können, dass seine Großmutter dorthin gezogen war. Da in der Kurrentschrift die Buchstaben u und i sehr ähnlich sind, denke ich, dass Louise Heutler meine Ururgroßmutter Louise Heitler ist. Welche Informationen benötigen Sie, um den Namen berichtigen zu können? Ich habe keine Dokumente und mein Großvater erinnert sich auf Grund seines hohen Alters und des Wunsches zu vergessen nur an die schönen Erinnerungen, die er mit seiner Großmutter verbindet. Außerdem habe ich noch eine zweite Frage: Sie haben auf der DÖW Seite eine Datenbank mit Fotos von Personen, die von der Gestapo gefangen genommen worden waren. Haben Sie im Archiv mehr Informationen zu den einzelnen Personen und kann man diese ansehen? Ich habe nämlich die Tante meines Großvaters in dieser Datenbank gefunden (die Tochter von Louise Heitler). Zum Schluß möchte ich noch sagen, daß ich die Rosenaktion wunderschön finde und ich mich dafür herzlich bedanken möchte. Mit freundlichen Grüßen, Dinah«

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walter: »Guten Abend! Unter der Postleitzahl 1220 befindet sich die Adresse Fugbachgasse. Die ist aber meines Wissens im 2.Bezirk (PLZ 1020). MfG Walter«

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christine: »Sehr geehrtes Team! Ihre Arbeit interessiert mich sehr und ich finde, dass es auf vielen Wegen eine Auseinandersetzung mit dem Thema 2. Weltkrieg, Naziherrschaft, Ermordung so vieler Leute braucht. Auch wenn ich von meiner Mutter höre, dass sie gar nichts mitbekommen haben, dass es KZ\'s gibt u. a. m. - trotzdem haben die Menschen mitbekommen, dass man ja still sein soll und dass auch Leute aus der Umgebung eingesperrt oder verschwunden sind. Ich habe die Liste der Namen für Vorarlberg angeschaut und gesehen, dass auch von meinem Heimatort Ludesch ein Mann mit dabei ist. Es ist gut, dass dieser eine Name dasteht. Ich weiß aber, dass noch mehr Leute aus dem Dorf davon betroffen waren. So sind auch meine zwei Onkel 1944 (Maximilian,35J. und Erwin Ammann, 21J.)ums Leben gekommen. Ich weiß nicht genau wo, da in der Familie nie wirklich darüber gesprochen wurde. Ich weiß nur, dass der eine Onkel Epileptiker war und auch das der 2. Onkel eine Erkrankung oder Behinderung hatte. Mein Cousin Wilfried weiß dazu vielleicht mehr. Soweit meine Stellungnahme. Ich danke Ihnen für Ihr Engagement und Ihre Arbeit, damit endlich darüber mehr gesprochen werden darf. Es geht nicht um\'s Aufwärmen, sondern um das Erinnern und Gedenken und damit wir daraus unsere Schlüsse für ein gutes Zusammeleben ziehen können. Danke und mit freundlichen Grüßen Christine, Ludesch«

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birgit: »Danke für dieses Projekt. Folgende Infos wollte ich noch weiterleiten. Johanna Stern, geboren 4.10.1867 in Somyakaza, Sanya (Ungarn) wohnte in der Neustiftgasse 31/22. Sie und ihr Sohn, Hugo Stern, geboren am 5.11.1896, wurden von den Nazis in die Lichtenauergasse 4/20, 1020 Wien, deportiert und sodann nach Theresienstadt und Mali-Trostinec, wo sie starben (respecktive am 6.3.1943 und , laut der Information aus Euren Daten am 1.6.1942). Johanna Stern ist meine Urgroßmutter, Hugo mein Großonkel. Johanna war mit Samuel Stern verheiratet,der glücklicherweise die Schrecken des Nazis-Regimes nicht mehr miterleben musste. Er starb bereits am 2.3.1937 und wurde am jüdischen Friedhof/Zentralfriedhof in Wien begraben. Ihr zweiter Sohn, Walter Stern, geboren am 26.5.1898, ist mein Großvater. Er wohnte in der Stumpergasse 9, 1060 Wien, und flüchtete 1938 zusammen mit meiner Großmutter, Julie Schindler, nach Budapest. Heiraten durften sie nicht. Walter flüchtete dann weiter nach Jugoslavien und Italien und wurde dort 1943 gefasst und kam in ein Lager. Er starb 1943 in Aprica - leider wissen wir nichts genaues. Meine Großmutter erhielt nur irgendwann ein Telegram mit der Todesnachricht. Meine Großmutter kam nach der Geburt meiner Mutter (1938) wieder nach Wien. Meine Mutter hat ihren Vater nie kennen gelernt. Vielleicht hilft dieses Mosaik das Leben dieser Menschen ein bisschen zu vervollständigen. Walter Stern scheint in der Datenbank noch nicht auf. Nochmals vielen Dank für dieses Projekt. Birgit«

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jutta: »hallo! ich hätte eine frage bezüglich des ortes, an welchem die rose niedergelegt wird. da viele juden in \'sammelunterkünften\' untergebracht wurden, ist bei vielen opfern die ursprüngliche wohnadresse sowie die letzte adresse dieser sammelquartiere angegeben. sollen wir die rosen an den ursprünglichen wohnadressen (aus unserer sicht sinnvoller, da die menschen dort die meiste zeit ihres lebens verbrachten) oder bei den letzten bekannten adressen (wo mehrere juden lebten, ergo der effekt der aktion nicht so wirksam ist) oder bei beiden adressen niederlegen? mfg, jutta«

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robert: »Laut Auskunft der MA 8-Me 925/06 hat Sigmund Eckstein (25.12.1911-) vom 11.11.1938-2.5.1939 in 1020 Hollandstr.14/4/18 gelebt.-Abmeldung England jetzt in Israel. Seine Eltern Josef(15.12.1883-?)und Genia (26.7.1883-) lebten vom 11.11.1938 -11.1.1942 in Hollandstr.14/4/19. - Abmeldung Riga +. Diese Namen habe ich in ihrer Liste nicht gefunden. warum?danke!«

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lisa: »Dear Letter to the Stars organizers, I would like to participate in the project to bring roses to the addresses of the victims who lived on my street. However, as I work during the day, I would not be able to attend the 11:30 commemoration and handing out of the roses, until at least 5pm on Friday. Is it still possible to participate in some way? thank you, Lisa Sutton«

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dietmar: »S.g. Damen und Herren Veranstalter und Initiatoren! Gewiß war das Denken des Nationalsozialismusses und die Konzentrationslager eine grauenhafte und unmenschliche Sache, die niemals vergessen werden darf, damit sich sowas niemals wiederholt. Jedoch kommt es mir so vor, als ob wir Österreicher durch den Denkmal-Wahn und die hunderten Gedenk-Veranstaltungen anscheinend die Täter-Rolle vererbt bekommen. Und das stört mich ein wenig an diesen Veranstaltungen. Ich bin um die 30 Jahre alt, bin die 2. Generation NACH dem Krieg und finde, daß es Steuergeld- Verschwendung ist, auf jeder Ecke ein Holocaust-Mahnmal aufzustellen. Es gab (und gibt) so viel Leid und Ungerechtigkeit in dieser Welt. - Wäre es nicht sinnvoll, auch an ANDERE menschlich verursachte Tragödien zu erinnern (Sudetendeutsche, Jugoslawien-Krieg, Israel-Palästina-Konflikt, afrikanische Bürgerkriege, Behandlung von irakischen Gefangenen, etc.), oder hat das jüdische Volk das Mitleid nur für sich gepachtet? Bitte diesen Text nicht falsch verstehen: Ich finde es gut, bereits in der Schule an menschliche Greueltaten zu erinnern. Doch ich finde, man sollte nicht ein Thema überbewerten und andere dadurch fast vergessen. Das wollte ich nur mal loswerden. (Ich glaube, daß viele Österreicher so denken wie ich.) Wünsche jedenfalls noch einen schönen Tag und eine wetterbegünstigte Veranstaltung heute! Mfg Dietmar«

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peter: »Eine super Aktion, gefällt mir sehr gut! Liebe Grüße Peter«

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christian: »Ich möchte darauf hinweisen das ich diese Aktion nicht als schlecht bewerte, jedoch bin ich der Meinung dass man den Opfern der anderen Völkermorden genauso gedenken muss. MfG«

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christian: »Was genau soll das bringen? Ich spreche bestimmt für 95% der Bevölkerung: ist mir egal. Nicht das sie gestorben sind doch das Ganze ist über 60 Jahre her. Wer gedenkt an die Indianer, Azteken, Inkas, Mayas, und so weiter und so fort? Immer schön die Holocaustschleuder schwingen, der Kapitalismus befreite uns alle. God bless the USA, Danke Rotfront, wir leben jetzt in Freiheit, wir haben die Freiheit Scheisse zu kaufen die wir nicht brauchen und dümmer zu werden als wir es je waren.«

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franz: »Wunderbar, Großartig.. Dies zeigt mir das es in unserem Land doch auch wunderbare Menschen gibt. Ein Bild kommt mir spontan in den Sinn - Ein Kind das in mitten von Opfern jehner Zeit eine Blume in die Höhe hält....Verzeiht uns bitte auf den Lippen.. Bin 41 Jahre alt und war zweimal in Mauthausen und kann es nicht verstehen wie so etwas geschehen konnte, ...Wie ist es möglich das man heute noch Krieg führen kann? Der Religion wegen? Des Besitzes wegen... des Gewinnen wegens....Wo ein Gewinner sind oft sehr viele Verliehrer und meist sind es Kinder...«

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klaus: »S.g. Kollegen, in Villach gab es eine Familie Fischbach, jüdisch, meine Mutter war anlässlich der sog. Reichkristallnacht Zeugin, wie deren Möbel aus dem Fenster geworfen wurden, Italienerstraße Kreuzung Postgasse (Technischer Hof), warum sind diese Leute nicht bei den Opfern dabei? lg Klaus«

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andrea: »Ich bedanke mich für diese tolle internetseite und bin sehr interessiert an diesem Thema, vorallem welche weiterführenden Gedanken und Projekte noch kommen. Können Sie mir Info zukommen lassen, vielleicht darf ich einmal mit Ihnen zusammentreffen und mithelfen? (Meine Sensibilität zu diesem Thema können Sie aus den Bemühungen für den Weltfriedenspark auf den Aspanggründen sicher sehen - aber ich weiß gar nicht, ob Sie davon schon gehört haben?!) Ich gratuliere Ihnen und bitte, machen Sie weiter so! Alles Gute Andrea«

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lukas: »Hallo! Ich bin ein Schüler der Kathi-Lampert-Schule in Götzis. Diese Aktion finde ich spitze, denn viele, und das sind wirklich zahlreiche Menschen, wissen gar nicht, was sich dazumal abgespielt hat. Ich habe Erst vor kurzem ein Referat über Behinderte in Vorarlberg im 2.WK gehalten. Ich werde wenn möglich sogar direkt nach Wien kommen. Viel Erfolg mit den Vorbereitungen! Lukas«