London-Projekt
Lebensgeschichten Überlebende




Herta Aron wurde als 13-jährige allein nach Tel Aviv geschickt

Herta Aron begann als zwölfjährige zu Fuß ihre Flucht nach Belgien. 1940 konnte sie mit einem Kindertransport von Antwerpen nach Palästina ausreisen. Ihr Vater wurde in Auschwitz ermordet. Ihre Mutter traf sie 1950 wieder.
Mehr über ihre Lebensgeschichte können sie im PDF lesen!

In der Kristallnacht wurde Susans Schule angezündet

Susan Muller war das einzige Kind von Rudolf und Melanie Fuchs. Ihre Mutter konnte durch den Verkauf kostbarer Ölbilder drei Schiffskarten nach Shanghai besorgen, wo sich die Familie unter schwierigsten Verhältnissen durchschlagen konnte. Heute lebt Susan Muller in Toronto!
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Natürlich war ich bis zum März 1938 stolz, Wiener zu sein...

Zwi Nigal wurde als als Hermann Heinz Engel 1923 in Wien geboren. Seine Mutter wollte flüchten und wurde auf der Insel Mauritius interniert. Sein Vater wurde 1944 in Auschwitz ermordet. Zwi Nigal konnte 1939 nach Palästina fllüchten und kam als Soldat 1946 nach Wien zurück.
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Ich war zur Nummer geworden, ich hatte keinen Namen mehr ...

Jack Sittsamers Eltern und seine Brüder wurden von den Nazis ermordet. Er überlebte verschiedene Konzentrationslager und wurde schließlich in Gusen II, abgemagert auf 35 Kilo befreit.
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Mit meinem tätowierten Arm gehöre ich nicht mehr nach Österreich

Therese Ungar wurde am 2.12. 1923 in Wien geboren.  Auf der Flucht wurde sie von den Deutschen aufgegriffen. Nach Zwangsarbeit in den Konzentrationslagern Auschwitz, Theresienstadt und Groß Rosen wurde sie im Mai 1945 befreit.
Heute lebt Therese Ungar in Australien.
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Eine große Liebesgeschichte inmitten der Leidensgeschichte

Arthur Kern wurde als Oswald Kernberg 1928 in Wien geboren. Seine spätere Frau Trudie Katz wurde 2 Jahre später ebenfalls in Wien geboren.
Arthur konnte mit einem Kindertransport nach Frankreich ausreisen. Trudie flüchtete mit ihrer Schwester per Schiff in die USA. Heute leben beibe in den USA.
mehr über ihre Lebensgeschichten können sie im PDF lesen

Der Cartoonist des "New Yorker" und die Modedesignerin

Paul Peter Porges wurde in Wien geboren.  Er konnte Österreich mit einem Kindertransport verlassen, kam später ins Internierungslager Rivesaltes, aus dem er Mithilfe der Lagermüllabfuhr der Deportation nach Drancy entging. Heut lebt er mit seiner Frau Lucie in den USA
mehr über seine Lebensgeschichte können sie im PDF lesen

Überleben mit Schiffskarten, Whiskey und Geschäften in Shanghai

Paul S. Adler, Sohn eines wohlhabenden jüdischen Industriellen, verließ im November 1938 Europa im Hafen von Genua.
Erste Station des damals 18jährigen Abiturienten war das fernöstliche Shanghai. Mit dem Verkauf des geschmuggelten Schmucks seiner Mutter
gelang ihm der Aufbau eines internationalen Transportunternehmens. Ein lebenslanges Reisen begann.
Heute lebt Paul S. Adler in Toronto. Mehr über seine Lebensgeschichte können Sie im PDF lesen.

Ein Mann rettete meinen Onkel - aus Menschenfreundlichkeit

Im Jahr 2004 bekam die Schule HLWBLA Wieselburg einen Anruf von Fred Antscherl aus London. Sein Onkel, Viktor Antscherl, hatte ihm einen
abenteuerlichen Fluchtbericht hinterlassen. Aus einem Gemeindekotter von Scheibbs floh er mit Hilfe eines Mechanikers durch ganz Österreich und
erreichte schließlich - in der Nacht den Rheinfluss durchschwimmend - die Schweiz. Mehr über die Lebengeschichte der beiden Männer lesen Sie im PDF.

Mit 19 Jahren allein in der Emigration

Ilse Aschner, Studentin an der Universität Wien, emigrierte 1938 ohne ihre Familie nach London und wurde von einer Hilfsorganisation als
Kindermädchen an ein englisches Pastorenehepaar vermittelt. Ihre Eltern hat sie nie wieder gesehen. In einem eindringlichen Gespräch erzählt die heute 
87-jährige von ihrem schwierigen Weg in die Emigration. Mehr über ihre Lebensgeschichte können Sie im PDF lesen.

Sieben Tage Arbeit für 4,50 Dollar Wochenlohn

Am 24.6.1938 kam die damals 16-jährige Susanne Balaban mit ihrer Familie in Amerika an. Sieben Tage die Woche, von 10 Uhr früh bis
20 Uhr am Abend, nähte die junge Frau für einen Wochenlohn von 4,50 Dollar in einem Handarbeitsgeschäft. Nach etlichen Monaten
härtester Arbeit hatte Susanne ihre eigene Singer-Nähmaschine erstanden und baute sich eine Existenz als Korsettmacherin auf.
Heute lebt sie im Bundesstaat New Jersey. Mehr über ihre Lebensgeschichte können Sie im PDF lesen.

"Ich ging hoch aufgerichtet durch den Hass, da wurde ich Jüdin..."

Angelica Bäumer und ihre Familie flüchteten 1938 von Wien nach Salzburg. Sie gaben sich als "Ausgebomte aus Wien" aus und überlebten als
sogenannte U-Boote in einer Pfarre in Großarl. "Im Januar 1942 wurde ich zehn Jahre alt. Mit dem Eintritt ins Gymnasium kam auch der zwangsweise,
"freiwillige" Eintritt in die Hitlerjugend,um ihre Familie zu schützen," erzählt Bäumer. Mehr über ihre Lebensgeschichte können Sie im PDF lesen.

Mariahilf - Shanghai - Josefstadt - New York

Lilly Bick wurde 1928 in Wien geboren, war mit zehn Jahren Schülerin in Shanghai, kehrte 1949 für zwei Jahre nach Wien zurück und übersiedelte 1951 nach
New York. Leider erreichte sie der Brief der Schülerinnen des BG St. Johann im Pongau nicht mehr. Sie verstarb im Januar 2004. Ihr Ehemann, Henry Bick,
gebürtiger Berliner und 50 Jahre mit Lilly verheiratet, erzählt ihr bewegtes Leben. Lesen Sie mehr davon im PDF.

2004 - Zwei Frauen in New York

Ende Februar 2004 hört Lisa Förster, Schülerin des RG Rahlgasse, von dem Projekt "A Letter To The Stars". Wenige Monate später sitzt sie mit der
81-jährigen Bridget Bogart in einem kleinen polnischen Lokal in Greenwich Village, New York, und ist fasziniert von der gebürtigen Wienerin Bridget.
Nach der Erzählung ihres Lebens in einem New York der Gegenwart, spricht Bridget schließlich auch über die "dark times" ihrer Vergangenheit.
Mehr lesen Sie im PDF.

Die Hausbewohner wussten von den U-Booten im Keller

Heinrich Ehlers wurde 1939 in Wien als Sohn einer Arierin und eines Juden geboren. Im selben Jahr plünderte die Gestapo die Werkstatt und die Wohnung
seines Vaters. In größter Eile mussten die Eltern, die Großmutter und der kleine Heinrich in einer 20 Quadratmeter-Kellerwohnung im 5. Bezirk
untertauchen. "Alle Hausbewohner wussten von uns da unten im Keller und haben dicht gehalten. Die Gestapo wurde nicht informiert. Noch nicht," erzählt
Ehlers. Mehr über die Lebensgeschichte lesen Sie im PDF.

Kurt kam zurück - als Zeuge im Nürnberger Prozess

Wenige Tage nach dem Anschluss hatte Kurt Elbers gemeinsam mit seinem Bruder Heinz Österreich verlassen. Zu Kriegsausbruch flohen sie weiter in die USA.
Aufgrund seiner Sprachkenntnisse - Elbers sprach fließend Deutsch, Englisch und Französisch - wurde er von den Amerikanern für ein Aufgabengebiet (top secret)
im Bereich der Spionage ausgebildet. Nach Kriegsende sprach er als Zeuge bei den Nürnberger Prozessen (1945-1949). Mehr über seine Lebensgeschichte
lesen Sie im PDF.

Der Glaube an Gott als Widerstand

Leopold Engleitner wird am 23. Juli 1905 in einem kleinen Dorf in Salzburg als Sohn eines Sägearbeiters und einer Großbauerntochter geboren. Als
junger Mann entschließt er sich, aus der katholischen Kirche auszutreten und Bibelforscher zu werden. Die Dorfbewohner verachten Engleitner. Der
gesellschaftliche Druck wurde schlimmer: Während der NS-Zeit galten Bibelforscher als "volksschädlich". Engleitner wurde ins KZ-Buchenwald deportiert.
Kurz vor Kriegsende sollte auch er zur Wehrmacht. Engleitner verweigerte den Einberufungsbefehl und floh ins Gebirge. Mehr über seine Lebensgeschichte
lesen Sie im PDF.

Walter war 14, als er auf ein Lastauto verladen wurde

1942 wurde die Familie Fantl-Brumik nach Theresienstadt deportiert. Der Vater wurde 1942 nach seiner Ankunft in Auschwitz ermordet.
Die Spuren von Walters Schwester verlieren sich im Oktober 1944. Walter selbst überlebte Auschwitz und den Tdesmarsch. Heute lebt er in Wien.
Mehr über seine Lebensgeschichte lesen Sie im PDF.

Wenn die Nachbarn über Nacht zu Denunzianten werden

Das Ehepaar Franzi Yael und Paul Shaul Feiner lebt heute in Israel. Frau Feiner besuchte bis 1938 das Wiener Gymnasium in der Albertgasse, Herr Feiner
das Gymnasium in der Währinger Straße. Franzi Yael (geb. Herz) floh nach Palästina, Paul gelangte auf einem illegalen Transport nach Griechenland, wo
er sich als Arbeiter auf Obstplantagen durchschlug. Mehr über ihre Lebensgeschichte lesen Sie im PDF.

"Ich habe meinen Gott in Auschwitz-Birkenau verloren..."

"Ich war am 5. März 21 Jahre alt und am 13. März sind sie einmarschiert. Was soll ich jetzt dazu sagen?", fragt Anna Flieser (Name auf Wunsch der Überlebenden)
geändert)im Gespräch mit der Schülerin Lilli R. Anna wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert, danach nach Auschwitz-Birkenau. Dort wurde sie zu
Kriegsende befreit. Sie kehrte nach Österreich zurück. Lesen Sie mehr über ihre Lebenschgeschichte im PDF.

"Es gab auch Österreicher, die sich nicht verhetzen ließen"

Ernst Flesch konnte 1939 mit einem Kindertransport nach England ausreisen. Heute lebt er in London. Sein Großvater, Salomon Fried, war vor dem Krieg
jüdischer Religionslehrer in Niederösterreich. 1943 kam er in einem Lager ums Leben. Im Rahmen des Projekts "Reconciling" erforschten SchülerInnen der
HLWBLA Wieselburg die Biografie von Großvater und Enkel und trafen Ernst Flesch zu einem Gespräch. Lesen Sie mehr im PDF.

"Alfred, du musst jetzt deinen Koffer packen..."

Fred Friedman wurde 1926 in Salzburg geboren. Mit gefälschten Papieren gelang ihm gemeinsam mit seiner Schwester 1938 die Flucht in die Schweiz,
von dort nach Frankreich und später in die USA. Heute lebt Fred Friedman in Clarence, im Bundesstaat New York. Auf Einladung der SchülerInnen des
Gymnasiums St. Johann im Pongau kam Dr. Friedman mit seiner Frau 2004 zu einem Gespräch in seine Geburtsstadt. Lesen Sie mehr davon im PDF.

Briefe aus Haifa

Hilde und Catriel Fuchs sind beide 1925 in Wien geboren. Mit 13 Jahren wurde Catriel zur Arbeit in einer Ziegelfabrik gezwungen. 1940 emigrierte
er nach Palästina. Nur mit Hose und Hemd bekleidet gelang auch Hilde die Flucht über die Berge nach Zagreb, wo sie mit 40 Grad Fieber und einer
Lungenentzündung ins örtliche Spital gebracht wurde. Heute lebt das Ehepaar in Haifa. Mit SchülerInnen der Hauptschule Waidhofen verbindet sie eine
Brieffreundschaft. Von ihr können Sie im PDF lesen.

Eine kleine, sehr schmutzige, lächerlich wirkende Tafel

An einem Nachmittag im Jahr 2004 ging die Schülerin Lisa Niederhofer mit Eveline Goodman-Thau durch den 2. Wiener Gemeindebezirk. Die Rabbinerin zeigte
ihr das Haus, in dem sie damals - vor ihrer Flucht nach Holland - gewohnt hatte. Nichts als eine kleine, lächerlich wirkende Tafel erinnert an einer
Hausmauer an die Vertriebenen. Evelin Goodman-Thau erzählt. Lesen Sie mehr im PDF.

"Sie setzten die Synagoge in Brand und sperrten uns darin ein"

Aufgrund seiner jüdischen Herkunft war Robert Hesky der Abschluss in einer Modeschule in Wien verweigert. Erschüttert kehrte er zu seinen Eltern
nach Linz zurück. In der Reichskristallnacht wurde er gemeinsam mit anderen Juden in einer von SS- und SA-Männern in Brand gesteckten Synagoge
eingesperrt. In letzter Minute entkam er den Flammen und den Greueltaten des NS-Regimes. Heute lebt der 84-jährige in den USA. Mehr über seine
Lebensgeschichte lesen Sie im PDF.

"Ich habe den Adolf zu meinem 15. Geburtstag bekommen"

Am Tag nach dem Einmarsch Hitlers - Georg Ehud Jungwirth war gerade 15 Jahre alt geworden - trug einer seiner besten Freunde eine HJ-Uniform und
redete kein Wort mehr mit ihm. Ehud flüchtete nach Israel, wo er heute gemeinsam mit seiner Frau, seinen Kindern und Enkelkindern lebt. Mehr über seine
Lebensgeschichte lesen Sie im PDF.

"Trotzdem lachen und andere zum Lachen bringen..."

Mit gefälschten Papieren gelang Shemuel Alexander Katz und seiner Schwester die Flucht nach Ungarn. Nach der Besetzung Ungarns durch die Deutschen
wurde er ins Ghetto Mikolz deportiert und musste am Nordufer der Drau Befestigungen anlegen. Mit seine Gemälden an den Wänden des Lagers gewann er das
Wohlwollen des Kompanieleiters und erhielt eine bevorzugte Stellung. Nach Ende des Krieges studierte er Grafik und war bis 1982 als Kriegszeichner tätig.
Mehr über seine Lebensgeschichte können Sie im PDF lesen.

Eine große Liebesgeschichte inmitten der Leidensgeschichte

Arthur und Gertrude Kern, zwei Menschen, die in Wien quasi Nachbarn waren, soviel Leid erlebten und nach Amerika flüchteten, sich dort an der Uni kennen
lernten, sich ineinander verliebten und heirateten.
Mehr über die Lebensgeschichte des Ehepaars Kern können Sie im PDF lesen.

"Robert wollte auf einen Brief von uns zunächst nicht antworten"

Robert Walter Kingsley wurde 1924 in Wien geboren. nach dem Anschluss mussten sich alle jüdischen Schüler in seiner Klasse hinten zusammen setzen, um
die anderen nicht zu "verseuchen". Die Kränkungen von damals verboten es ihm zunächst auf die Briefe der SchülerInnen zu antworten...Mehr über seine
Lebensgeschichte lesen Sie im PDF.

"Ich bin stolz, jemanden zu kennen, der so herzlich ist wie Sie"

Margarete Klein wurde in Wien geboren und lebte im 16. Bezirk. Kurz vor Kriegsausbruch konnte sie mit ihrer Schwester nach England auswandern. 1949 heiratete
Margarete und zog mit ihrem Mann nach Israel, wo sie heute noch lebt.
Lesen Sie mehr über ihre Lebensgeshcihte im PDF.

Lebensmittelpackerl für das Land, das sie verstoßen hat!

Heinz und Herta Koppel haben sich in Australien kennen gelernt und geheiratet. Heinz Koppel wurde in Krems geboren, konnte mit einer befristeten
Einreiseerlaubnis nach England fliehen, von wo er nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieg nach Australien abgeschoben wurde. Seine Frau Herta emigrierte 1939,
gemeinsam mit ihrern zwei Schwestern, nach Australien. Dort gründete sie mit anderen jüdischen Emigranten die Bewegung "Young Austria", ...
Lesen Sie mehr im PDF.

Krankenschwester mit Judenstern im nationalsozialistischen Wien

Als Tochter einer "Mischehe" konnte sie den Krieg in Wien überleben. Ihr Vater war Generalsekretär des Allgemeinen Zionistischen Verbandes
und Chefredakteur der Wochenschrift "Die Stimme". Ihre Mutter Wilhelmine Graf wurde christlich erzogen. Die Kinder Edith und Eric erinnern sich noch an
die unterschiedlichen religiösen Welten. Nach dem "Anschluss" wurde Edith Kornfein aus ihrer Schule ausgeschlossen.
Sie entschloss sich zu einer Ausbildung als Krankenschwester im Lorenz-Böhler Krankenhaus.
Lesen Sie über das Leben von Edith Kornfeind, sowie einen Brief ihres Bruders Eric aus London im PDF.

"Tragbares Vaterland" und wiedergewonnenes Stück Heimat

Felix und seine Schwester Lisa Kraus kamen nach Kriegbeginn mit einem Kindertransport nach England. Ihre Eltern flüchteten über
Russland, Korea und Japan in die USA. Erst einige Jahre später konnten sie ihre Kinder nachholen. Felix Kraus machte in den USA Karriere als Musiker.
Lesen Sie mehr über Familie Kraus aus Wieselburg im PDF.

Ein Nazi beschaffte Tickets und gefälschte Papiere für die Flucht nach Argentinien

Im Alter von zehn Jahren musste Alice Anna Latzer mit ihrer Familie von Güssing nach Wien und von dort nach Argentinien fliehen.
In Wien machten sie füpr die Familie die Besorgungen außer Haus, weil sie mit ihren langen blonden Zöpfen wie ein "deutsches" Mädchen aussah.
Dort angekommen, wartete kein leichtes Leben auf Famile Latzer.
Lesen Sie mehr über die Lebensgeschichte von Alicia Anna Latzerin der PDF.

"Mein Deutsch ist ein bisschen 'rostig', ich bin jetzt Amerikaner"

Im April 1938 musste Paul S. Lederer auf Erlass des wiener Stadtschulrates seine Schule im 4. Gemeindebezirk verlassen. Einen Monat später betrat die
Familie nach einer Schiffsreise amerikanischen Boden. Sechs Jahre später wurde Paul von der US-Army eingezogen und war in England, Frankreich und Belgien stationiert. Heute leb er in Maryland, USA.
Lesen Sie mehr über seine Lebensgeschichte im PDF.

"Jeder von uns, der das KZ überlebt hat, verdankt das Kameraden"

Stanislaw Leszczynski war als Überlebender der KZ Mauthausen und Gusen an die Orte seiner Vergangenheit zurückgekommen. SchülerInnen des BG und BRG
Perchtoldsdorf erzählte er aus seiner Vergangenheit, sprach mit Ihnen über das "Unsagbare". Lesen Sie mehr davon im PDF.

Im Kindertransport von Wieselburg nach Paris und New York

1938 wurde das Geschwisterpaar Sylvia und Gerhard Mahler mit einem Kindertransport nach Frankreich deportiert. Nach Jahren in den USA zog Sylvia nach
Australien. Auf Initiative von SchülerInnen des Francisco-Josephinums trafen sich die Geschwister im September 2003 in ihrer alten Heimatstadt.
Lesen Sie mehr davon im PDF.

"Das mit Hitler ist in einer Woche vorbei", meinte Mathildes Vater

Mit fünf Mark in der Tasche schickte das Ehepaar Spinrad ihre Tochter Mathilde nach England. Mehr war der wiener jüdischen Familie seit dem Anschluss
nicht geblieben. Mathildes Mutter überlebte die NS-Zeit in einem Versteck in Wien, ihr Vater kam in Theresienstadt ums Leben. 1949 kehrte Mathilde nach
Wien zurück. Lesen Sie mehr über die Lebensgeschichte von Mathilde Margules im PDF.

"Es muss ein Jahr her sein, dass ich so einen langen Brief schrieb..."

Ihre Eltern sah Felice Mathur das letzte Mal bei ihrer Abreise nach England. Heute lebt die 85-jährige in Bangalore, Indien. Zwischen der Schülerin
Anna Ladenstein und ihr entstand während des Projektes eine Brieffreundschaft, und die beiden Frauen trafen einander in Wien und Bangalore.
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"Meine Mutter wusste, wir würden uns nie mehr sehen..."

Als 13-jähriger floh Georges Mehr nach Holland, wo er bis 1942 in zehn verschiedenen Lagern untergebracht wurde. Auf einer Zugfahrt, die ihn in den
unbesetzten Teil Frankreichs bringen sollte, wurde er von den Nazis gefasst und ins Lager Buchenwald überstellt. Im Frühjahr 45 gehörte er zu den
letzten Überlebenden des KZ Bergen-Belsen, das von der kanadischen Armee befreit worden war. Lesen Sie mehr im PDF.

"Der Anfang in Amerika war sehr schwer"

Bis 1938 besuchte Ilse Paschkusz das Wiener Gymnasium in der Rahlgasse. Nach ihrer Flucht nach England arbeitete sie als Au-Pair bei einer schottischen
Familie. Ihre Eltern emigrierten zur selben Zeit in die USA. Während des Krieges gelang es Ilse, ihren Verwandten in die USA zu folgen, wo sie heute
noch lebt. Lesen Sie mehr über ihre Lebensgeschichte im PDF.

"Ich habe den Kontakt mit Schülern als Therapie erfahren"

Petra Pawlowitz, geboren 1947, ist eine so genannte "Nachgeborene". Ihr Großvater wurde im KZ Majdanek vergast, ihre Großmutter konnte aus einem Lager
befreit werden. Ihr Vater überlebte in der "Ostmark", ihre Mutter in England. Frau Pawlowitz sprach mit SchülerInnen aus der BHAK Innsbruck über das
Schicksal ihrer Familie. Lesen Sie mehr davon im PDF.

Vom Soldaten der britischen Armee zum führenden Mathematiker in den USA

alter Pollak-Rudin wurde 1921 in Wien geboren. Gemeinsam mit seiner Familie flüchtete er zunächst nach Frankreich, wo er in der britischen Armee diente,
und gelangte 1940 in die USA. Nach Abschluss seines Mathematikstudiums war er als Professor bis 1991 an der Universität von Wisconsin tätig.
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"Man versucht, nicht bitter zu sein und hofft..."

Am Abend des 11. März 1938 ging die Tänzerin Hedi Pope von einer Tanzprobe im Wiener Volkstheater nach Hause. Sie begegnete einer Menge Menschen auf der
Straße - die meisten von ihnen trugen Hakenkreuz-Armbänder. Am nächsten Tag landete die deutsche Luftwaffe in Wien. Im Januar 1939 verließ die Familie
Pope Wien. Lesen Sie mehr über ihre Lebensgeschichte im PDF.

Brigtte überlebte auf einem Bergbauernhof über Millstatt

Brigitte Porges kam im November 1925 in Spittal an der Drau auf die Welt. Mit Ende der dritten Klasse musste sie als "Halbjüdin" ihre Schule verlassen.
1942 flüchtete sie auf einen Bergbauernhof bei Millstatt und konnte sich dort bis Kriegsende verstecken.
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"Und so habe ich drei Juden viele Jahre lang versteckt"

Während der NS-Zeit versteckte Edeltrud Posiles zunächst ihren jüdischen Freund in einem Dachatelier, als später seine zwei Brüder vor der Deportation
standen, versteckte die gebürtige Wienerin auch sie bis zum Kriegsende und ermöglichte den drei jüdiscnen Männern so ihr Überleben.
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Reichsfluchtsteuer für einen Pass

Als Susanne Renee Pritchard im August 1938 mit ihren Eltern, ihrer Großmutter und ihrem Onkel Österreich in Richtung Frankreich verlassen wollte, wurde
von der zuvor enteigneten Familie auch noch eine Reichsfluchtsteuer für die Ausreise verlangt. Mit einem französischem Visum gelang ihr die Flucht.
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"Erst durch 'A Letter To The Stars" habe ich mit Großvater gesprochen"

Als Soldat der britischen Armee hat Walter Ranzenhofer die NS-Herrschaft überlebt. Nach seiner Rückkehr nach Hollabrunn musste er erfahren, dass seine
gesamte Familie im KZ ermordet worden war. Seine Enkeltochter Elisabeth sprach mit ihm im Laufe des Projektes erstmals über seine Vergangenheit.
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"Ich wünsche niemandem, so eine hässliche Zeit mitmachen zu müssen"

Nach ihrer Emigration lebte Berta Reichenthal zehn Jahre in England, bis sie 1949 nach Tel Aviv, Israel, auswanderte. 2002 wurde Berta im Rahmen
der Ausstellung "Juden in Salzburg" in ihre alte Heimatstadt eingeladen. Es fällt ihr schwer, den SchülerInnen über das Geschehene zu schreiben...
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Wien, Dachau, Buchenwald, Mauritius, Ägypten, Palästina

Bis zu seiner Verhaftung durch die Gestapo arbeitete Josef Rosenheim als Leiter eines Wiener Kaffeegeschäftes. Nach Monaten der Inhaftierung in
Dachau und Buchenwald wurde er von SS-Männern als Zwangsarbeiter für den Bau des Tauernkraftwerk Kaprun eingesetzt. 1940 gelang ihm die Flucht nach
Palästina. Heute lebt Josef Rosenheim in Israel. Lesen Sie mehr über seine Lebensgeschichte im PDF.

Was die Nazis nicht schafften, war ihr die Sprache zu rauben

Heute lebt Stella Rotenberg in Leeds und ist eine preisgekrönte Schrifstellerin. 1916 geboren, konnte sie 1939 in die Niederlande emigrieren und von dort
weiter nach England flüchten. Lesen Sie mehr im PDF.

Während Nazis das Geschäft leer räumten, gafften die Schaulustigen

Otto Salzmanns Eltern besaßen ein gut gehendes Schuhgeschäft im 10. Wiener Gemeindebezirk - bis die Nazis mit einem LKW vorfuhren und sämtliche Ware
beschlagnahmten. Über die Tschechoslowakei und England gelang ihm die Flucht nach Kanada, wo er von 1942-1945 in der kanadischen Armee kämpfte.
Mehr über seine Lebensgeschichte lesen sie im PDF.

Der Auschwitz überlebt hat - auf Kosten eines anderen

Andreas Sarasopa kam als Kind gemeinsam mit seinem Vater nach Auschwitz. Dort meldete er sich zur vermeintlichen Kartoffel-Ernte - in Wahrheit hatte er sich
für die Gaskammer entschieden. "Im Austausch" gegen einen anderen Häftling rettete ihm sein Vater das Leben. Mehr über seine Lebensgeschichte lesen Sie
im PDF.

"Es ist so wichtig, den Kontakt zwischen den Generationen zu halten"

Trude Scarlett-Epstein floh mit ihrer Mutter nach Jugoslawien, weiter nach Albanien und gelangte nach England, wo sie noch heute lebt. Sonja Kuba,
Schülerin der Montessorischulen Wien, hat viele Briefe ihr ausgetauscht und ihre Familie in England besucht. Lesen Sie mehr davon im PDF.

Von guten Freunden wie ein Feind behandelt

Alexander Schnabels Vater war Schuhmacher. Für sieben Paar handgemachte Schuhe verschaffte der bolivianische Konsul in Wien der Familie die Ausreisevisa
nach Südamerika. Alexander ist heute 72 Jahre alt und wohnt in Israel. Mehr über seine Lebensgeschichte lesen Sie im PDF.

"Im Mai vor 66 Jahren musste ich die Schule verlassen..."

Berta Shaniv ist die einzige Überlebende ihrer Familie. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie im 16. Wiener Gemeindebezirk. Nach Ausschluss aus der
Schule setzten sie ihre Eltern in einen Zug. Reiseziel war das Werkdorp Wieringermeer in Nordholland, wo sie auf hunderte andere jüdische Jugendliche
traf. Heute lebt Berta in Israel. Lesen Sie mehr über ihre Lebensgeschichte im PDF.

Ein Nazi-General ermöglichte ihm die Ausreise aus Österreich

Indem Kurt Weinbachs Vater Juden zu Uhrmachern ausbildete, verhalf er vielen von ihnen zur Flucht. Die Familie Weinbach konnte 1941 mit Unterstützung
eines SS-Generals mit der Transsibirischen Eisenbahn nach China flüchten. Kurt Weinbach lebt heute in Rochester, USA. Mehr über seine Lebensgeschichte
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Von Wieselburg nach Israel - Tagebücher der Emigration

Otto und Margarethe Weiner (geb. Glaser) kehrten vor einigen Jahren aus ihrem Exil in Israel in ihre Heimatstadt Wieselburg zurück. Ihr Sohn Eliezer Weiner
und seine Frau Ida übergaben SchülerInnen der HLWBLA Wieselburg eine Fotosammlung und Tagebücher von verstorbenen Familienmitgliedern. Lesen Sie
mehr davon im PDF.

"Mutti und ich gehen Hand in Hand weg und schauen nicht zurück"

Ruth Weiss wurde 1928 als Tochter österreichischer Journalisten in Berlin geboren. 1933 flüchtete sie mit ihren Eltern nach Wien, wo sie im 9. Bezirk
wohnte. 1938 flüchtete sie mit ihrer Familie in die USA, wo sie in der Beat Ära zu einer legendären Dichterin und Musikerin wurde. Lesen Sie mehr
über ihre Lebensgeschichte im PDF.

"In einem Augenblick ist unsere ganze Welt zusammengestürzt"

Nach einer Ausbildung in der Akademie für Darstellende Kunst arbeitete Viola Winkler als Musterzeichnerin für Stoffe in einem Wiener Betrieb. Kurz nach
dem Anschluss gelang ihr die Flucht nach England. 1939 folgte sie ihrem Freund nach Australien, wo sie noch heute lebt. Lesen Sie mehr über ihre
Lebensgeschichte im PDF.